Thank you for travelling with amerikanischen Fluglinien

Veröffentlicht auf von Fabian

 

Das ist mein Hinterkopf:

 

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Dass darauf noch keine grauen Haare gewachsen sind (ja, das ist nur das Licht!), ist angesichts von drei Inlandsflügen in den USA eher verwunderlich. Kurz zur Erinnerung: Unsere erste Etappe auf der Reise von Washington, D.C. nach Washington, D.C. war Boston, Massachusetts. Nachdem ich jetzt zwei Monate lang in der Massachusetts Avenue gewohnt habe ein absolut nennenswertes Ziel.

 

Montagmorgen sollte es losgehen, mittags wollten wir in Boston einchecken. Aber ganz so einfach wollte es uns die amerikanische Luftfahrtindustrie dann doch nicht machen. Der erste Flug wurde gecancellt, der zweite verschoben und schließlich konnten wir uns als sogenannte „Stand-by-Passagiere“ glücklich schätzen, im selben Flugzeug mit demselben Ziel -Boston- zu sein. Nur losfliegen war noch nicht drin. Weil der Flieger gerade erst aus Pittsburgh gekommen war, hatte man bei der Schnellinspektion irgendwas Komisches gefunden, was erst repariert werden musste. Knapp vier Stunden zu spät landeten wir dann schließlich doch noch in Boston. Unser Koffer war übrigens schon vor uns da. War ein blöder Flugtag. Ich will den Namen der Airline aber nicht in den Schmutz ziehen und werde daher vor Nennungen Abstand nehmen. Ach, komm. United wars. So.

 

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Der zweite und dritte Flug von Boston über Newark nach San Diego schien unter einem besseren Stern zu stehen. Schnell noch einen Schluck aus dem Riesen-Kaffeebecher (die Kette Dunkin' Donuts kommt aus der Nähe von Boston), dann gings los. Alles funktionierte super, der knapp kalkulierte Anschlussflug in New Jersey kam auch pünktlich zu Stande und überhaupt. Continental Airlines ist ja tausendmal besser als alle anderen.

 

Bis, ja bis wir im Flieger nach San Diego saßen. Geld bezahlen, um Fernsehen zu gucken, im Flugzeug (!), das seh ich ja schon mal gar nicht ein. Auch nicht bei einem Sechs-Stunden-Flug. Aber in den USA läuft ja alles über Kreditkarte. Just swipe here, ist klar. Also hab ich mich mit meinem Buch und dem iPod abgefunden und erstmal sechs Dollar gespart, bis, ja bis der Mann mit dem Essen kam. Zur Erinnerung: Sechs-Stunden-Flug. Aber Essen an Bord muss man ja natürlich auch selber kaufen. Geht auch nur mit Kredikarte, die entsprechende Maschine war dann aber irgendwann kaputt. Dann gings auf einmal auch cash. Servicewüste Amerika, ich kann es nur noch einmal sagen. Dass dann an Bord auch noch eine zweistündige Erste-Hilfe-Maßnahme stattfand (zwei Ärzte und eine Krankenschwester waren an Bord) und sich eine Kampfles.. ja, hm, Amerikanerin vom Typ Frauenfußballtrainerin zwei Reihen vor uns übelst mit Rotwein (sieben Dollar das Minifläschchen) abgeschossen  und am Ende alles und jejden lautstark kommentiert hat, war dann nur noch die Krönung des ganzen Flugchaos.

 

Immerhin: Boston war super, siehe Caros Blog.

 

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In Little Italy (siehe oben) kann man übrigens super essen. Und wenn New York und ich am Anfang etwas Anlaufzeit gebraucht hatten, sind Boston und ich ganz schnell miteinander warm geworden. Naja, lauwarm, denn es war dann doch eher arschkalt an der Nordostküste. Jetzt schreibe ich aus dem Hostel in San Diego, und hier ist es 15 bis 20 Grad wärmer als noch in Boston. Läuft. Ich bin mal gespannt. Der nächste Flug kommt erst in einer Woche..

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Veröffentlicht in USA

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