Nach Frosten in Boston: Sun Diego!

Veröffentlicht auf von Fabian

So, in Süd-Kalifornien regnet es also nie.

 

 

Stimmt!

 

Welcome to the golden State! Null-Grad-Frosten in Boston liegt schon weit weit hinter uns, jetzt genießen wir die Sonne in Kalifornien. Erster Stopp: "Sun" Diego! Drei Tage verbrachten wir dort unter der heißen Sonne der Westküste, die mir auch den ersten Sonnenbrand der Saison beschert hat. Aber der erste ist immer der beste, gelle?

 

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San Diego an sich ist eine verrückte Stadt. Gefallen hat mir die 1,3 Millionen-Metropole (und damit die Nummer acht in den USA) aber sehr gut. Den abgefahrensten Bezirk hatten wir direkt vor der Haustür unseres Hostels  – den Gaslamp District. Wer sich nach ca. 16:00 Uhr aus dem Haus wagte, geriet in eine Masse von Freaks. Die leichtbekleideten Damen erinnerten doch stark an Cardiffer Samstagabende, die vielen männlichen Prolls aber auch eine Nacht im Mainzer Starclub. Nicht schön. Im Prinzip besteht das Viertel nur aus Restaurants und Kneipen, vor denen irgendwelche Promoter mit den Angeboten locken. Malle lässt grüßen.

 

Auf der anderen Seite wirkt San Diego aber auch friedlich wie John Lennon auf Marihuana. Die Viertel rund um den Hafen, darunter passenderweise das Seaport Village, wirken (wie Caro treffend beschrieben hat) wie ein überdimensionaler Robinson Club. Als könnte den Hafen kein Wässerchen trüben.

 

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Getoppt wird die Idylle noch von der vorgelagerten Insel Coronado Island. Das Eiland wirkt, als bräuchte es hier keine Polizei und als würde es von den Girls Scouts (in etwa Pfadfinderinnen) kontrolliert, denen wir dann auch gleich ein Päckchen Cookies abgekauft haben. Auf der Insel steht übrigens auch das Hotel, in dem „Manche mögen‘s heiß“ mit einer gewissen Marilyn Monroe gedreht wurde.

 

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San Diego hat noch mehr zu bieten: Little Italy zum Beispiel, das sich uns von seiner besten Seite zeigte und den fantastischen Wochenmarkt auspackte. Oder den Balboa Park, der leider nichts mit diesem Boxer aus Philadelphia zu tun hat und wo ein Architekturmix der besonderen Art lockt. Kirchen im mediterranen Stil treffen auf einen japanischen Garten und ein Theater, das nicht nur Globe Theatre heißt sondern auch noch dem Shakespeare Original aus London nachempfunden ist. Amerikaner stehen eben auf den besonderen Mix. Manche mögen’s bunt. Oder Old Town, wo die spanischen Siedler vor Jahrhunderten ihre schönsten Kolonialbauten errichteten. Da die leider abgebrannt sind, hat man sie eben einfach wieder aufgebaut. Macht ja nix, merkt ja keiner.

 

Zwei neue kulinarische Favoriten habe ich übrigens aus San Diego mitgenommen: Blueberry Bagel mit PBJ (Peanutbutter und Jelly) sowie den altbekannten Softdrink Dr. Pepper! Vierte Klasse Grundschule, Yey! Unser Hostel war ebenfalls super, im Doppelzimmer mit Stereoanlage, Flachbildschirm, iPod-Dockingstation und Couch lässt es sich aushalten. Das morgendliche All-you-can-make Pancake haben wir aber nur einmal genutzt…

 

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„Sun“ Diego ist nun bereits wieder abgehakt und Hollywood, Los Angeles ist der neuste Stopp. Der erste Eindruck ist so ganz ok, am beeindruckensten ist bisher der Hollywood-Schriftzug. Der Boulevard ist so lala. Weniger glamourös als angenommen, aber ok. Weitere Eindrücke folgen sicher!

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Veröffentlicht in USA

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